11. Juni 2010
Montag, den 14. Juni 2010 von lxxxWir können Eure Hände nicht mehr sehen!
… ein ganz schöner, wenngleich recht kurzer Abend in den entweihten Hallen. Wenn ich gerade rausgucke (und das hat jetzt nur so halb was mit dem Konzert zu tun), muß ich echt kotzen: Afrika aushungern und Nationalisten ebenso! Aber schlecht…

Eigentlich ist alles wie früher, nur daß das Bier damals 30 Pfennig kostete und das Publikum deutlich an Jahren zugelegt hat. Wir gehen auf die Bühne, auf der wir gefühlte 10000mal schon gestanden haben. Die Mischer schlafen seelig oder hören vielleicht auch einfach schlechter als früher. ‘ne halbe Stunde ballern (eigentlich sagt man ja rocken) und sich richtig freuen, ein bißchen Vergangenheit atmen, die sich gerade mit Gegenwart und – hoffentlich – Zukunft vereint, und dann ist nach viel zu kurzer Zeit schon wieder alles vorbei.

Ich wäre gern geblieben, vielleicht der eine oder andere auch, und doch ist Osnabrück fest versprochen. Also irgendwann ins Auto, und ab in die Metropole. Dort sind sie eigentlich ganz zufrieden, auch ohne uns, dennoch wird da auch nochmal (und jetzt hab ich’s) ordentlich gerockt. Irgendwo zwischen Elektroterror, den üblichen Puff(be)suchern und viel zu hellem Licht auf dem Klo endet alles dann. Lange Heimfahrt, lange Küchentisch, richtig richtig Hunger und irgendwann endlich endlich ins Bett…







